Level 1: Systematize Delivery

Was: SOPs für Kernprozesse

Wenn der Gründer bei jedem Projekt dabei sein muss, kann die Agentur nicht wachsen. Auch nicht parallel arbeiten. Auch nicht Urlaub nehmen.

Level 1 schafft die Grundlage: Standard Operating Procedures (SOPs) für die Top-3 Kernprozesse. Kein Chaos, kein Improvisieren. Qualität ist stabil, weil der Prozess stabil ist.

CHECK — Woran erkenne ich, dass ein Klient hier steht?

  • Gründer reviewt alles, bevor es zum Kunden geht
  • Kein Teammitglied kann einen Prozess komplett allein durchführen
  • Qualität schwankt je nach Person und Tagesform
  • Keine SOPs, alles läuft im Kopf
  • Einarbeitung dauert Wochen, weil es nichts zum Lernen gibt

DONE — Wann ist das Level abgeschlossen?

  • Top-3 Kernprozesse dokumentiert (Schritt für Schritt)
  • Mind. 2 Projekte ohne Gründer-Review durchgeführt
  • Qualitätsstandards definiert und messbar
  • Neues Teammitglied kann sich selbstständig einarbeiten
  • Kundenfeedback ist stabil und positiv (keine wilden Schwankungen)

HOW — Coaching-Methoden & Deliverables

Deliverables

  • SOP-Dokumentation — SOP Template nutzen, Schritt für Schritt, klar, mit Screenshots. Für schnelle Erstellung: Instant SOP Engine (GPT)
  • Delivery Process Map — der komplette Delivery-Pfad pro Angebot visuell gemappt: Vom Kunden-Onboarding bis zum Projektabschluss. Welche Schritte, welche Rollen, welche Übergaben? Macht den Prozess greifbar und zeigt sofort, wo es hakt.
  • Buyer's Remorse Prevention — die Phase vom "Ja" bis zum ersten sichtbaren Wert bewusst designen: Sofortige Bestätigung innerhalb von 24h (Welcome-Mail, persönliches Video, klarer Fahrplan). Quick Win in Woche 1 (ein kleines, sichtbares Ergebnis bevor das Projekt richtig startet). Proaktive Updates (der Kunde muss jederzeit wissen, wo er steht — auch wenn es nichts Neues gibt). Social Proof nach dem Kauf (Fallstudien, Ergebnisse anderer Kunden — bestätigt die Entscheidung). Persönlicher Ansprechpartner sofort klar (Name, Gesicht, Erreichbarkeit). Erwartungsmanagement (realistische Meilensteine, klare Timeline).
  • Qualitäts-Checkliste (Was muss erfüllt sein?)
  • Kunden-Onboarding-Prozess — wie startet die Zusammenarbeit mit einem neuen Kunden? Basierend auf dem 11-Star Onboarding-Framework. Der kritischste Moment ist direkt nach dem Ja — Buyer's Remorse minimieren durch sofortige Wertlieferung, klare nächste Schritte und das Gefühl "ich habe die richtige Entscheidung getroffen".
  • Kunden-Feedback-Loop — systematisches Feedback während des Projekts, nicht erst am Ende. Z.B. nach Woche 2 ein kurzer Check-in: "Passt alles? Was fehlt?" Ist gleichzeitig Qualitätssicherung und Remorse-Prevention.
  • Projekt-Abschluss-Prozess — wie endet ein Projekt sauber? Abschluss-Meeting, Ergebniszusammenfassung, Testimonial einholen, Upsell-Überleitung. Oft ein verpasster Moment.
  • Eskalationsprozess — was passiert, wenn im Projekt etwas schiefgeht? Ab welchem Punkt wird eskaliert, an wen, und wie? Damit nicht jedes Problem beim Gründer landet.

Coaching-Interventionen

  • Prozess-Audit: Welche 3 Prozesse bringen das meiste?
  • SOP-Sprint: In 1 Woche die Top-3 dokumentieren
  • Loslassen-Test: Gründer gibt einen Prozess vollständig ab
  • Team-Feedback: Was funktioniert, was nicht in den SOPs?

Typische Dauer: 4-8 Wochen

Level 2: Automate Delivery

Was: Manuelle Schritte raus, Qualität rein

SOPs sind ein Anfang. Aber wenn ein Mensch jeden Schritt manuell ausführen muss, ist es nicht wirklich skalierbar. Wirkliche Skalierbarkeit entsteht durch Automatisierung.

Level 2 schafft die Automatisierung: Manuelle Übergaben werden automatisch. Datenübergaben sind foolproof. Reporting läuft von selbst. Qualitätschecks sind eingebaut, nicht nachgelagert.

CHECK — Woran erkenne ich, dass ein Klient hier steht?

  • SOPs existieren, aber vieles ist immer noch manuell
  • Übergaben zwischen Schritten sind fehleranfällig
  • Reporting wird manuell zusammengebaut (Excel-Hölle)
  • Wiederkehrende Fehler passieren immer wieder
  • Um zu skalieren, braucht es einfach mehr Leute, nicht bessere Prozesse

DONE — Wann ist das Level abgeschlossen?

  • Kern-Übergaben sind automatisiert (z.B. Daten aus Tool A zu Tool B)
  • Reporting läuft automatisch (Dashboards, nicht Excel)
  • Qualitätschecks sind im System eingebaut (nicht manuell)
  • 30% weniger manuelle Schritte als am Anfang
  • Skalierung ist durch System-Optimierung möglich, nicht nur durch mehr Leute

HOW — Coaching-Methoden & Deliverables

Deliverables

  • Automatisierungs-Audit (Wo sind die größten manuellen Blockaden?)
  • Automatisierungs-Plan (Roadmap: was, wann, wie?)
  • Mind. 3 konkrete Automatisierungen implementiert
  • KPI-Dashboard (Zeigt den Erfolg der Automatisierungen)
  • Empfehlungsmanagement — ein System, um systematisch Empfehlungen zu generieren: Wann frage ich (der richtige Moment nach Projekt-Erfolg)? Wie frage ich (Skript, nicht Bauchgefühl)? Wie incentiviere ich (Rabatt, Gegenleistung, einfach gute Arbeit)? Wie tracke ich (CRM, Pipeline)? Empfehlungen sind der günstigste Wachstumskanal — aber nur wenn ein System dahinter steht.

Coaching-Interventionen

  • Audit gemeinsam: Wo kostet die meiste Zeit Handarbeit?
  • Tool-Beratung: Welche Tools können helfen?
  • Implementierungs-Begleitung: Wir bauen die Automationen gemeinsam
  • Performance-Review: Funktioniert es? Was haben wir erreicht?

Typische Dauer: 6-12 Wochen